Service und Beratung

Standard der baubiologischen Messtechnik

Eine der Hauptaufgaben der Baubiologie liegt in der Beratung, Untersuchung und Sanierungsplanung und -begleitung von belasteten Wohnungen, Häusern, Einrichtungen, Grundstücken und Materialien. Dabei werden einheitlich festgelegte Standards der Baubiologischen Messtechnik (SBM 2008) und entsprechend festgesetzte Grenzwerte für Schadstoffe oder elektrotechnische Felder angewendet. Ziel dieser Analysen ist es, gesundheitliche Risikofaktoren aufzuzeigen und entsprechende Alternativen zu entwicklen.

 

Untersucht und bewertet werden:

  • Elektrische und magnetische Gleich- und Wechselfelder, elektromagnetische Strahlung, Radioaktivität
  • Geologische Störungen
  • Schallwellen
  • Wohngifte, Schadstoffe, Raumklima
  • Pilze, Bakterien, Allergene
  • Licht, Wasser, Baustoffe, Möbel, Holz

 

Institutionen

Die baubiologischen Lehr- und Forschungsinstitute und Berufsverbände sind bemüht, durch seriöse wissenschaftliche Arbeiten, Maßnahmen zur Qualifizierung und Qualitätssicherung sowie eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit, die Baubiologie aktuell, lösungsorientiert und transparent zu gestalten.

 

25 Grundregeln der Baubiologie

  1. Bauplatz ohne natürliche und künstliche Störungen
  2. Wohnhäuser abseits von Emissions- und Lärmquellen
  3. Dezentralisierte, lockere Bauweise in durchgrünten Siedlungen
  4. Wohnung und Siedlung individuell, naturverbunden, menschenwürdig und familiengerecht
  5. Keine sozialen Folgelasten verursachend
  6. Baustoffe natürlich und unverfälscht
  7. Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien
  8. Geringe und rasch abklingende Neubaufeuchte
  9. Ausgewogenes Maß von Wärmedämmung und Wärmespeicherung
  10. Optimale Oberflächen- und Raumlufttemperaturen
  11. Gute Luftqualität durch natürlichen Luftwechsel
  12. Strahlungswärme zur Beheizung
  13. Naturgemäße Licht-, Beleuchtungs- und Farbverhältnisse
  14. Das natürliche Strahlungsumfeld wenig verändernd
  15. Ohne Ausbreitung elektromagnetischer Felder und Funkwellen
  16. Verwendung von Baustoffen mit geringer Radioaktivität
  17. Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen
  18. Geruchsneutral oder angenehmer Geruch ohne Abgabe von Giftstoffen
  19. Weitgehende Reduzierung von Pilzen, Bakterien, Staub und Allergenen
  20. Bestmögliche Trinkwasserqualität
  21. Zu keinen Umweltproblemen führend
  22. Minimierung des Energieverbrauchs unter weitgehender Nutzung regenerativer Energiequellen
  23. Baustoffe bevorzugt aus der Region, den Raubbau an knappen und risikoreichen Rohstoffen nicht fördernd
  24. Anwendung physiologischer und ergonomischer Erkenntnisse zur Raumgestaltung und Einrichtung
  25. Berücksichtigung harmonikaler Maße, Proportionen und Formen

 

 

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